Sternenkrieger im Kinderzimmer

In der Schule halte ich mich in einem kleinen, frisch renovierten und geweißelten Raum auf. Ich bin auf einer Art Pritsche oder einem Seitentisch an der Wand; rechts befindet sich eine geöffnete Tür zu einem unbeleuchteten Flur; links geht´s um die Ecke durch einen kurzen Flur in Richtung eines größeren, wohl beleuchteten Raumes. Al. ist rechts neben mir an dem Tisch oder der Pritsche beschäftigt und berichtet K.B. (?) verwundert, dass ihr Ni. erzählt habe, er sei in der Nacht erwacht und habe in seinem Zimmer mit Star-Wars-Kriegern gekämpft. Anscheinend macht sie sich etwas Sorgen um seine Gesundheit. Ich schalte mich ein und erläutere, dass er wohl sicher nur ein falsches Erwachen gehabt habe. Da könnte man die tollsten Sachen erleben. Anbei lehne ich mich selbst in die Waagerechte zurück und sehe bei geschlossenen Augen in eine Schwärze, in der grauweiße, grießelige Nebenflecken ein bewegliches Lichtmuster bilden. Dabei denke ich selbst eine eine Exkursion, ohne deren reale Mögichlichkeit umsetzen zu können, da ich zu sehr traumartig verstrickt bin. Der Versenkungsbeginn lag bei 5 Uhr früh. Eindrücklich war auch die hypnagoge Wahrnehmung einer blaß orangefarbenen, wie von planetarischen Nebeln verhangenen Sonne in der Ferne und eines diesen Stern umkreisenden terrestrischen Planeten näher in meinem Gesichtsfeld. Der lichtreiche Eindruck wurde umgehend zur energetischen Fokussierung genutzt.

Ätherprojektion

Ab 5:12 Uhr beginne ich die Konzentration auf FM. Irgendwann gehe ich im Haus die Wendeltreppe herunter. Dabei denke ich an eine Dokumentation über den FDP-Chef Christian Lindner, die ich die Tage gesehen habe, und bin gedanklich in der Situation eines ehemaligen Schulkameraden desselben, der interviewt wird. Schließlich schwinge ich mit einer Hand an der hölzernen Handlaufstange links an der Wand durch die Luft, wobei diese mich, mit der Metallbefestigung am unteren Treppenabsatz als Drehpunkt, gegen den Uhrzeigersinn schwerelos durch den Raum trägt, bis ich im EG links neben dem Kücheneingang wieder zu Boden komme. Die ganze Zeit über agiere ich im Halbdunkeln. Die Rollläden im EG sind offenbar geschlossen; das Licht eines bedeckten frühen Morgens kommt links durch den Glaseinsatz der Haustür und vom oberen Treppenabsatz her; der Raum erscheint recht leer. Ich habe den Eindruck, den Handlauf kaputt gemacht zu haben, da er durch die Operation in seiner Verankerung gedreht und so das Holz gespalten wurde. Tatsächlich sehe ich, dass am unteren Teil des Handlaufs Beschädigungen zu sehen sind, die wie Absplitterungen an einer dicken Bambusstange aussehen. Durch die schwerelose Aktion bin ich aber inzwischen bewusst geworden und kümmere mich nicht weiter um die Beschädigungen. Vom mittleren Teil der Wendeltreppe aus unternehme ich Flugversuche in den vor mir liegenden, nun völlig dunklen Raum hinein. Dabei fühle ich mich sehr physisch und muss mich bemühen, das Fliegen zu realisieren. Der Umraum fühlt sich dabei merkwürdig beengt an, sodass kaum Platz dazu zu sein scheint. Anbei ergibt sich ein Umgebungswechsel durch die dunkle Void hindurch. Nun fliege ich in dem großen Hobbywohnwagen, den meine Eltern früher besessen haben, etwas unterhalb der Oberschränke vor der Vitrine über der Heizung. Auch hier ist es halbdunkel wie am Morgen bei zugezogenen Rollläden. Ich entschließe mich, meinen schlafenden Körper aufzusuchen, um meine These zu testen, ob in einem körpernahen Zustand („Ätherprojektion“ in der esoterischen Diktion) die Heilenergien, mit denen ich derzeit experimentiere, besser und wirkungsvoller auf den physischen Körper kanalisiert werden können. Auf dem großen Bett im hinteren Teil des Wohnwagens finde ich meinen Körper links unter drei Weiteren. Er liegt wie die anderen regungslos mit dem Kopf zur Fensterseite; Details kann ich im Halbdunkeln nicht erkennen. Die Haare wirken in der Dunkelheit schwarz und das Gesicht erscheint unter den ungünstigen Lichtverhältnissen nur als weißer Fleck. Ich senke mich von oben herab, tauche dabei in eine körpernahe Dunkelheit ein, die mir für einen Moment vollends die Sicht nimmt, und bringe meine Handflächen auf das Bett nahe bzw. vielleicht etwas unterhalb der Liegeposition meines physischen Körpers. Dabei sehe ich jetzt vor mir das Wohnwagenfenster, durch dessen Gardinen gedämpftes, weißliches Laternenlicht (?) hereinfällt, wobei mein physischer Körper unterhalb im Dunkeln bleibt. Unterdessen suche ich die Wörter, die ich zur Fokussierung der Heilenergie des Universums gebraucht habe, was zunächst schwerfällt. Doch nach einigem Überlegen fallen sie mir wieder ein. Die Handflächen nahe des physischen Körpers abgelegt, spüre ich nach Ingangsetzen des Prozesses etwas, das ich als starken Energiefluss interpretiere, der sich auch optisch als ein gedämpftes farbiges Lichtphänomen zeigt, das einem grießeligen Bildschirmrauschen in etwa gleicht. Ich gewinne den Eindruck, dass das Experiment sehr gut funktioniert! Alsbald tauche ich jedoch in eine kurze dunkle Bewusstlosigkeit ab und erwache. Es ist 6:42 Uhr, als ich nach Abschluss meiner Notizen auf die Uhr schaue. Den möglichen Auswirkungen des Versuchs muss nun mit innerer Ruhe und abwartender Gelassenheit begegnet werden, da ich feststellen musste, dass eine allzu starke Fixierung auf Ergebnisse auch eher unangenehme Konsequenzen haben kann.

Schlafhüteraktivität

Die morgendliche Praxis in der ersten Nacht dieses Wochenendes führt zu einer Wiederholung der letzten Erfahrung: Erneut tritt ein falsches Erwachen in meinem alten Kinderzimmer ein. Ich richte meinen Oberkörper auf und spüre sehr physisch die Bettdecke, wie sie sich, schwer und wurstig verkrumpelt, vor meinen Bauch lagert; auch ein Zeigefingertest misslingt; ich spüre nur ein seltsames Gefühl in der Hand, das Durchdringen der Handfläche gelingt jedoch nicht. Daher erscheint es mir in der Situation sonnenklar, dass ich sehr physisch bin und kein Astralzustand vorliegt. Wieder sitze ich also einem Schlafhüter auf.