NY

Hier ein spontaner luzider Traum von gestern früh (31.01.19):
Auf einer kleinen Insel vor New York werde ich in einem großen Flachdachgebäude (einer Mischung aus Hotel, Kauf- und Einrichtungshaus und Basar) luzid; in den hellen Räumen und breiten, flachen Treppenaufgängen fliege ich unter der Decke entlang.
Nach einigen kleinen Angebereien gegenüber den Leuten im Haus beschließe ich, die Zeit zu nutzen, um NY von oben zu erkunden.
Dazu fliege ich aufs Dach, um mir meinen Ausgangspunkt gut einzuprägen; das Gebäude zählt zur „Mavi“-Kette, deren Logo ein quadratisches Schild mit ineinander verschachtelten orange-gelben und roten Quadraten mit einem kleinen roten Quadrat in der Mitte ist.
Nun fliege ich aufwärts und stelle fest, dass das in dieser astralen Umgebung auf einer Felsenküste thronende NY aus Stapeln von Getränkekisten aus knallgelben und vielfältig bunten Plastik besteht, die die Skyline mit den Wolkenkratzern formieren!
Noch hoffe ich, einen Zugang zu einem realistischeren NY zu finden und fliege dabei in eine faszinierende und bizarre Felsenlandschaft auf jener der Küste vorgelagerten Insel hinein. Von dort will ich hinüber nach NY starten. Doch nun bemerke ich, dass die Großstadt gänzlich verschwunden ist.
Stattdessen breitet sich eine völlig andere, fantastische Dimension vor mir aus: eine besiedlungsfreie Steilküstenlandschaft mit vielfältigen Sandsteinformationen. Immer noch auf der vorgelagerten Insel verweilend fliege ich in eine tiefe, wie von Wasser ausgewaschene Mulde in einem gewaltigen Sandsteinfelsen hinein, die wie eine Startrampe nach oben zum gedämpft blauen, von leichten grauen Schleiern überzogenen Himmel führt. Nun indes entdecke ich hinter und unter mir zwei spielende Kinder in dieser wilden Felslandschaft; es ist hier also nicht völlig menschenleer. Ich kehre um, um eventuell jemanden zu finden, den ich über die Umgebung hier befragen kann.
In diesem Moment erfolgt das Erwachen. Es ist 5:42 Uhr, als ich meine Notizen beginne.