Der Akt im Turm

In der Trancephase des heutigen Morgens bemerke ich verschiedene hypnagoge Bilder, die luzid zu beobachten ich mich ermahne. Im Anschluss an die Vertiefungsphase finde ich mich mit einer größeren Anzahl Kinder auf einem Sportplatz im Grünen wieder. Ich bin im Turnanzug und soll bei einem der Spiele mitwirken. Erst einmal setze ich mich aber etwas Abseits auf eine kippbare Liegebank. Links neben mir gesellt sich eine Frau zu mir (oder war sie schon vor mir da?) – wohl eine der Mütter, die zu den spielenden Schülern gehört. In einem schnellen Wechsel findet wir uns im obersten Zimmer eines Turmes hinter uns wieder. Das Rondell ist hell, im Grunde weiß möbliert, sehr licht. Wortlos zieht mich die vor mir sitzende Frau, jung und – wie ich jetzt erkenne – mir durchaus bekannt, auf ihren Schoß, wo ich, ihrem Gesicht zugewandt, mit gespreizten Beinen zu sitzen komme. Sie beginnt mit rhythmischen Hüftbewegungen und ich passe mich dem an. Niemand hat sich die Zeit genommen, sich der Wäsche zu entledigen, doch große Lustgefühle stellen sich ein …
Nach dem Akt gleite ich am Fuß des Turms in einen Toilettenraum, immer noch erfreut über die unerwartete Begegnung.
Nach einer kurzen Wachphase träume ich sodann, in einem Klassenzimmer an einem der Schülertische zu sitzen und auf einem Schreibblock Aufzeichnungen des Erlebnisses zu beginnen; F. und noch ein Kind sind dabei und kommentieren die Arbeit – so sind sie erstaunt, wie schnell Erwachsene doch schreiben können.
Nach einem weiteren Unterbruch tauche ich in meinem alten Jugendzimmer auf. Kurz gehe ich auf den Flur und prüfe von dort die Wanduhr im Wohnzimmer. Sie zeigt kurz vor 9 Uhr an. Ins halbdunkle Zimmer zurückgekehrt, will ich den PC, der sich in dieser astralen Umgebung hinter der Klappe des Sekretärs befindet, hochfahren, um einen erneuten Versuch zu unternehmen, die Traumaufzeichnungen der besagten Erfahrung anzufertigen. Auch dies ist wieder ein absolut typisches falsches Erwachen, das insbesondere in dieser aneinander gereihten Form zu Verwirrungen hinsichtlich der Wirklichkeitsebenen führt und nur durch konsequente Zustandskontrollen in den Griff gebracht werden könnte.

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