Begegnung mit einer Verstorbenen

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In dieser Nacht begegnete ich im Traum einer verstorbenen Bekannten. Ich hielt mich in einem futuristischen Gebäude mit vielen Stockwerken und langer Glasfront auf, die von den ebenfalls verglasten Treppen- bzw. Aufzugtürmen unterbrochen wurde. Im Erdgeschoss des mächtigen Gebäudes lief ich einen Gang direkt hinter der Fensterfront der Fassade entlang. Die Energieversorgung dieses Hauses wurde mittels Solarpanels gewährleistet, die als dünne Folie außen auf die Fensterscheiben der Fassade aufgebracht waren. Durch diese futuristische Technik lag das Innere dieses Teils des Gebäudes in einem, angesichts der grellen Hochsommersonne draußen, angenehmen Halbschatten. Obwohl sich dieses Gebäude in einer anderen Zeit- oder Wirklichkeitsdimension befand, besaß ich rudimentäres Wissen darüber. So wusste ich, dass sich vor dem Gebäude ein großer, mit Knochensteinen gepflasterter Platz befand und dass dieser Komplex genau an der Stelle stand, auf der im NW der gegenwärtigen physischen Wirklichkeit die Realschule Plus im Böbig stand. Hier jedoch wurde das Gebäude, soweit ich es wusste, nicht als Schule genutzt. Im vorderen Teil waren hier Büros und Verwaltungen untergebracht, in denen aber zum Zeitpunkt meines Besuches offenbar niemand arbeitete, denn das Gebäude, in dessen Untergeschoss ich gerade in Richtung des nördlichen Seitenflügels ging, schien leer zu sein. Mir war klar, dass sich hinten rechts der Zugang zu einer Toilette befand, die ich aufsuchen wollte. Am Ende des Gangs führte, auf der Höhe der Stelle, an der der Seitengang zu den WCs nach rechts abzweigte, eine Rolltreppe hinunter in ein lichtes, helles Erdgeschoss mit weiß gehaltenem Interieur. Hier ging das Verwaltungsgebäude in eine Ladenzeile über, eine von vielen, da der Rest des Gebäudes als eine Art Shopping Mall konzipiert war. Von dort kam mir eine Person entgegen. Es war H.; schnell kam sie näher, sie schien erfreut, jemanden Bekanntes zu sehen. Sie war verwirrt über das große Gebäude; sie suchte einen ganz bestimmten Discounter, den sie aber im Gewirr der zahllosen Läden, die in kleinen Nischen entlang des langen Korridors untergebracht waren, nicht fand. Ich schaute noch vom oberen Absatz der Rolltreppe zu der aufgeräumten Ladenzeile hinüber und überlegte, ob ich vielleicht in der Lage wäre, das gesuchte Geschäft zu finden. Dann aber endete der Traum.
Erst nach dem Erwachen erkannte ich im vollen Umfang, dass die Person, der ich da begegnet war, bereits vor einiger Zeit verstorben war. Nach der körperlichen Fitness und dem Aussehen zu urteilen, schien es ihr gut zu gehen. Sie ging aufrecht und schnell; ihr lockig gekräuseltes Haar war voll und grau melliert. Allerdings schien sie sich an dem Ort, an dem sich jetzt befand, noch nicht besonders gut zurechtzufinden.
In einem zweiten Traum an diesem Morgen sah ich dann einen Jungen, der in diesem Traum das luzide Träumen und das Fliegen erlernte, und schließlich, kraft der eigenen Fantasie in eine Art Superheldenköstum aus hautengem Latexmaterial, schwarz mit roten Applikationen, gekleidet, durch ein Dachfenster abhob. Ich war nur so etwas wie prä-luzider Beobachter dieses Geschehens. Erinnerlich ist mir aber, dass mir der Traum farbenfroh und sehr lebhaft erschien; der Junge musste sein Erlebnis wohl in den Oster- oder in den Sommerferien gehabt haben, denn die Situation war von angenehmer, frischer Ferienstimmung erfüllt.