Einblicke in jenseitige Paradiese

Bei Anwendung der Trancemethode ab 5 Uhr heute morgen (mit Timerkontrolle) ergaben sich zwei sehr interessante hypnagoge Wahrnehmungen:
Im ersten Fall stehe ich relativ untermittelt in einer herrlichen Landschaft. Unter sonnigem Himmel weiten sich vor meinen Augen sommerliche, von Grünstreifen unterteilte Äcker mit von Baumreihen gesäumten Bachläufen; die Pflanzen sind allesamt grün, nichts ist ausgetrocknet oder braun.
Es gelingt mir, in dieser Landschaft stehend, mich etwas umzublicken. Dabei erweckt der Umraum ein schwer zu beschreibendes, erhebendes Gefühl.
Leider ist der physische Körper im Bett etwas zu präsent, um voll in den hypnagogen Klartraum überzugehen. Sonst wäre hier ein geradezu klassischer Übergang nach der „Bildtechnik“ gelungen.
Die zweite hypnagoge Bildwahrnehmung ist ebenfalls ausgeprägt dreidimensional. Es ist, als blickte ich im weiß verputzten Inneren einer Garage (?) auf ein kleines, viereckiges, an den Innenflächen gleichfalls sauber verputztes Loch in der Wand.
Von der anderen Seite der Wand her ragen blühende Pflanzen etwas in das Loch hinein. Es ist wie ein kleiner Durchgang in ein herrliches Sommerland jenseits dieses Loches.
Trotz des kleinen Ausschnitts ist klar, dass sich auf der anderen Seite so etwas wie ein blühender Garten mit üppig grünen Bäumen, Büschen und Pflanzen unter einem sonnenerhellten und strahlend blauen Himmel befinden muss. Es entsteht der Eindruck eines Durchblicks in ein jenseitiges Paradies.
Leider kann ich mich nicht lange in dieser Szenerie halten.

Etwas anders gelagert die Ergebnisse der Tranceübung über FM gestern (29.06.2019) ohne Timerkontrolle:
Hier gerate ich in einen Traumzustand, in dem ich mich nördlich des Platzwarthauses des Ingenheimer Campingplatzes an einer parallel zum Haus aufgestellten Turnstange wie ein Affe entlanghangele.
Ein Schüler aus der ersten Klasse, F., ist dabei ebenfalls anwesend und tut es mir gleich. Um dem Kind etwas vorzumachen, schwinge ich schließlich – mit allen vieren an der Stange hängend – wie eine Affenschaukel hin und her. Dem Kind fehlt die Kraft, dies nachzuahmen. Stattdessen aber hebt F. von der Stange zum Flug in den graublauen Himmel über dieser Szenerie ab, woraufhin ich ihm mit dem Gedanken „Das kann ich ja auch!“ folge.
Hier führte die Methode also nicht zu einem Einstieg über hypnagoge Bilder, sondern über den Traum selbst.
Zeitlich nicht mehr genau einordnen kann ich ein falsches Erwachen, bei dem ich die Uhrzeit im Traum kontrolliere. Gesehen habe ich den Zeitpunkt 5:15 Uhr; da ich ebenfalls wieder um 5 Uhr mit meiner meditativen Übung begonnen habe, ist es durchaus möglich, dass die im Traum gesehene Uhrzeit der in der physischen Realität in etwa entsprach!

Sternenkrieger im Kinderzimmer

In der Schule halte ich mich in einem kleinen, frisch renovierten und geweißelten Raum auf. Ich bin auf einer Art Pritsche oder einem Seitentisch an der Wand; rechts befindet sich eine geöffnete Tür zu einem unbeleuchteten Flur; links geht´s um die Ecke durch einen kurzen Flur in Richtung eines größeren, wohl beleuchteten Raumes. Al. ist rechts neben mir an dem Tisch oder der Pritsche beschäftigt und berichtet K.B. (?) verwundert, dass ihr Ni. erzählt habe, er sei in der Nacht erwacht und habe in seinem Zimmer mit Star-Wars-Kriegern gekämpft. Anscheinend macht sie sich etwas Sorgen um seine Gesundheit. Ich schalte mich ein und erläutere, dass er wohl sicher nur ein falsches Erwachen gehabt habe. Da könnte man die tollsten Sachen erleben. Anbei lehne ich mich selbst in die Waagerechte zurück und sehe bei geschlossenen Augen in eine Schwärze, in der grauweiße, grießelige Nebenflecken ein bewegliches Lichtmuster bilden. Dabei denke ich selbst eine eine Exkursion, ohne deren reale Mögichlichkeit umsetzen zu können, da ich zu sehr traumartig verstrickt bin. Der Versenkungsbeginn lag bei 5 Uhr früh. Eindrücklich war auch die hypnagoge Wahrnehmung einer blaß orangefarbenen, wie von planetarischen Nebeln verhangenen Sonne in der Ferne und eines diesen Stern umkreisenden terrestrischen Planeten näher in meinem Gesichtsfeld. Der lichtreiche Eindruck wurde umgehend zur energetischen Fokussierung genutzt.

Blaßgrüne Plasmawolke

In dieser Nacht stellt sich eine besonders interessante und intensive hypnagoge Wahrnehmung ein: Ich liege auf der linken Seite in meinem Bett und blicke, wohl durch die geschlossenen Augenlider, in mein halbdunkles Schlafzimmer hinein. Alles im Raum sieht völlig normal aus. Allerdings schwebt, in einem Halbkreis dicht vor meinen Augen, ein halbdurchsichtiger, blaßgrünlicher Nebel mit weißgrauen Marmorierungen. Er zieht sich um 180° durch mein Gesichtsfeld. Obgleich die Farbe des hochdynamisch in steter wabernder Bewegung befindlichen Nebels bei mir die Assoziation „unappetitlich“ weckt, gebe ich mich dem Erlebnis passiv und offen hin, um es voll und ganz auszuschöpfen. Da mir das Gebilde von der Art einer hochenergetischen Plasmawolke zu sein scheint, setze ich auch den gedanklichen Impuls, die heilende Energie des Universums zu fokussieren und zu lenken. Dieser Zustand hält sich, bis ich schließlich die Bewusstheit und die Erinnerung an das Weitere verliere.
Wie im Fall meines Eintrags „Die heilende Energie des Universums“ stellt sich auch diesmal heraus, dass eine solche licht- oder wenn man so will „energiereiche“ hypnagoge Wahrnehmung eine sehr gute Voraussetzung ist, um die besagten Heilkräfte sehr gezielt und hocherfolgreich zu lenken!

Die heilende Energie des Universums

Im Laufe des Morgens (nach 4:30 Uhr) arbeite ich mit den hypnagogen Wahrnehmungen, indem ich mir einfach den Impuls „Schaue und lausche hinter das ignorierte Eigengrau“ erteile und dann die Wahrnehmungen hinter den geschlossenen Augenlidern studiere. Dabei gibt es nichts besonders Spektakuläres zu beobachten. Lediglich eine sehr plastische Wahrnehmung von H. in seiner roten Jacke haftet mir in Erinnerung.
Gegen 6 Uhr setze ich den Gedanken „Die heilenden Kräfte des Universums strömen mir zu!“ und richte diesen auf den unteren Teil meines Rückens, der mir schon seit einigen Wochen wieder etwas Probleme bereitet.
Bei geschlossenen Augen registriere ich dabei schließlich eine bemerkenswerte hypnagoge Wahrnehmung: über meinem Scheitel nehme ich ein kleines sonnenhelles Lichtphänomen wahr und spüre im Anschluss an dieses Erlebnis verblüfft, dass die Rückenprobleme, die soeben noch spürbar waren, verschwunden sind!
Beim Aufstehen um 6:30 Uhr stelle ich tatsächlich eine überdeutliche Besserung fest, die auch jetzt noch, es ist kurz vor 20 Uhr am Abend, als ich diese Worte schreibe, fühlbar ist! Es liegt eine tatsächliche Schmerzlinderung und eine bedeutend verbesserte Beweglichkeit vor. Dabei handelte es sich um eine Erfahrung, die als Ganzes, von der besagten Fokussierung der Energie bis zur beschriebenen Lichtwahrnehmung, zeitlich kaum mehr als einige wenige zehn Sekunden umfasste. Umso erstaunlicher die Wirksamkeit – ein Erlebnis, das wirklich als so etwas wie ein Einbruch des „Paranormalen“ erscheinen mag!