Blaßgrüne Plasmawolke

In dieser Nacht stellt sich eine besonders interessante und intensive hypnagoge Wahrnehmung ein: Ich liege auf der linken Seite in meinem Bett und blicke, wohl durch die geschlossenen Augenlider, in mein halbdunkles Schlafzimmer hinein. Alles im Raum sieht völlig normal aus. Allerdings schwebt, in einem Halbkreis dicht vor meinen Augen, ein halbdurchsichtiger, blaßgrünlicher Nebel mit weißgrauen Marmorierungen. Er zieht sich um 180° durch mein Gesichtsfeld. Obgleich die Farbe des hochdynamisch in steter wabernder Bewegung befindlichen Nebels bei mir die Assoziation „unappetitlich“ weckt, gebe ich mich dem Erlebnis passiv und offen hin, um es voll und ganz auszuschöpfen. Da mir das Gebilde von der Art einer hochenergetischen Plasmawolke zu sein scheint, setze ich auch den gedanklichen Impuls, die heilende Energie des Universums zu fokussieren und zu lenken. Dieser Zustand hält sich, bis ich schließlich die Bewusstheit und die Erinnerung an das Weitere verliere.
Wie im Fall meines Eintrags „Die heilende Energie des Universums“ stellt sich auch diesmal heraus, dass eine solche licht- oder wenn man so will „energiereiche“ hypnagoge Wahrnehmung eine sehr gute Voraussetzung ist, um die besagten Heilkräfte sehr gezielt und hocherfolgreich zu lenken!

Die heilende Energie des Universums

Im Laufe des Morgens (nach 4:30 Uhr) arbeite ich mit den hypnagogen Wahrnehmungen, indem ich mir einfach den Impuls „Schaue und lausche hinter das ignorierte Eigengrau“ erteile und dann die Wahrnehmungen hinter den geschlossenen Augenlidern studiere. Dabei gibt es nichts besonders Spektakuläres zu beobachten. Lediglich eine sehr plastische Wahrnehmung von H. in seiner roten Jacke haftet mir in Erinnerung.
Gegen 6 Uhr setze ich den Gedanken „Die heilenden Kräfte des Universums strömen mir zu!“ und richte diesen auf den unteren Teil meines Rückens, der mir schon seit einigen Wochen wieder etwas Probleme bereitet.
Bei geschlossenen Augen registriere ich dabei schließlich eine bemerkenswerte hypnagoge Wahrnehmung: über meinem Scheitel nehme ich ein kleines sonnenhelles Lichtphänomen wahr und spüre im Anschluss an dieses Erlebnis verblüfft, dass die Rückenprobleme, die soeben noch spürbar waren, verschwunden sind!
Beim Aufstehen um 6:30 Uhr stelle ich tatsächlich eine überdeutliche Besserung fest, die auch jetzt noch, es ist kurz vor 20 Uhr am Abend, als ich diese Worte schreibe, fühlbar ist! Es liegt eine tatsächliche Schmerzlinderung und eine bedeutend verbesserte Beweglichkeit vor. Dabei handelte es sich um eine Erfahrung, die als Ganzes, von der besagten Fokussierung der Energie bis zur beschriebenen Lichtwahrnehmung, zeitlich kaum mehr als einige wenige zehn Sekunden umfasste. Umso erstaunlicher die Wirksamkeit – ein Erlebnis, das wirklich als so etwas wie ein Einbruch des „Paranormalen“ erscheinen mag!